Mit dem Elektroauto durch den Wiener Prater

1905 war der Wiener Prater bereits eine Vergnügungsstätte, die der heutigen gar nicht so unähnlich war. Erst rund 140 Jahre zuvor war der Prater durch den Kaiser Josef II für die Allgemeinheit geöffnet worden und seither hatten sich beständig weitere kleine Betriebe angesiedelt.

Anfangs handelte es sich vor allem um Schießbuden und Imbissstände. Mit dem technischen Fortschritt kamen dann nach und nach auch mehr elektrisch betriebene Fahrgeschäfte dazu. Das bekannteste von ihnen ist sicher nach wie vor das Riesenrad, das 1897 errichtet wurde. Der grüne Prater war damals wie heute aber als grüne Oase der Ruhe und Erholung gedacht. Darum war auch das Fahren mit Autos verboten. Mit einer Ausnahme: der Lohner Mixte Porsche von 1905.

Neben den vielen neuen elektrischen Fahrgeschäften konnte man ein elektrisches Auto wahrscheinlich schwer verbieten 😉

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